Anthropogene Klima Katastrophe

3. Langjährige Temperaturmessungen

3.1. 1701–1996 Jahresmitteltemperaturen Berlin-Dahlem
3.2. 1781–1990 Jahresmitteltemperaturen Hohenstaufen
3.3. 1778–1991 Jahresmitteltemperaturen Österreich
3.4. 1901–1999 Jahresmitteltemperaturen Deutschland
3.5. Lokale und globale Temperatur, Publikationen
3.6. Mitteltemperaturen der letzten 10 000 Jahre
3.7. 1972–1999 Entwicklung der CO2-Konzentration


3.1. Jahresmitteltemperaturen Berlin-Dahlem 1701–1996Folie13

Nimmt man zum Beispiel den Zeitverlauf der Jahresmitteltemperaturen des Meteorologischen Instituts in Berlin über 296 Jahre (1701 bis 1996), so sieht man eine Trendlinie , beginnend bei 8,6 Grd Celsius um 1701, ansteigend auf 9,4 Grd Celsius etwa in 1825. Es folgt ein Rückgang bis 1910 auf 8,3 Grd Celsius. Seit dem steigen die Jahresmitteltemperaturen in Berlin-Dahlem wieder an bis 1995. Dem starken Anstieg in 1995 folgt übrigens in 1996 ein Abfall auf 7,6 Grd Celsius. [64]


Die Folgejahre (97, 9.6°), (98, 9.7°), (99, 10.3°), (00, 10.4°), (01, 9.1°), (02, 10.0°), (03, 9.9°), (04, 9.6°) zeigen jedoch wieder einen ansteigenden Trend [64].

Seit 2001 bis 2010 sind die Jahresmitteltemperaturen wieder stetig gefallen.

An diesem Beispiel sieht man, daß sich seit etwa 1890 ein bis 1995 anhaltender Trend von steigenden Temperaturen darstellt. Man sieht aber auch, daß über 2000 hinaus keine Prognose gestellt werden darf, ohne die Zeit bis in das Jahr 1700 zu berücksichtigen.

Quelle [1] ist im aktuellen Nachweis [32, SS 110,111]

3.2. Jahresmitteltemperaturen Hohenstaufen 1781–1990

Folie14

Hier eine weitere einzelne Station: Die Jahresmitteltemperaturen am Hohenstaufen bei Göppingen.
Auch hier ein Anstieg seit etwa 1890 nach einem tiefen Minimum.

3.3. Jahresmitteltemperaturen Österreich 1778–1991

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Die Änderungen der Jahresmitteltemperaturen über Österreich zeigen ein Minimum bei -0,8 Grd Celsius ungefähr im Jahr 1890. Danach ein Trendanstieg bis 1991.

3.4. Jahresmitteltemperaturen Deutschland 1901–1999

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Diese Messreihe zu den Jahresmitteltemperaturen über 99 Jahre von 1901 bis 1999 zeigt für diesen (kurzen) Zeitraum eine Steigung der Trendlinie von 0,8 Grad Celsius/100 Jahre.

3.5. Lokale und globale Temperatur, Publikationen

Folie17

Zurück zur Messreihe der Jahresmitteltemperaturen in Berlin. Das Bild zeigt  die Abweichungen (Delta) der Jahresmittelwerte von dem langjährigen (1701 bis 1996) Temperaturmittelwert (LMW).

Die rote Kurve zeigt die Veränderungen der Globalen Temperatur zu 15 Grd Celsius  (Standard Atmosphäre). Diese verläuft seit ungefähr 1900 synchron ansteigend mit der Berliner Kurve. Damit ist eine Einzelmessreihe (Berlin) plausibel im Verbund mit einer weltweiten Auswahl von 1400 Messungen (LMW Global).

Der Berliner würde für die Zukunft vorhersagen: Früher ist die Temperatur rauf und wieder runter gegangen. Wird´se wohl in der  Zukunft wieder so machen.

Der Klimakatastrophen-Fan fängt  aber erst um 1900 an die statistische Größe der Globaltemperatur zu demonstrieren. Und diese zeigt steigende Jahresdurchschnitts- temperaturen aus 1400 Meteorologischen Stationen, allerdings in einem ausgewählten Zeitabschnitt von nur knapp 100 Jahren. Daraus eine Prognose für die nächsten 100 Jahre abzuleiten, wäre in hohem Maße unseriös.

3.6. Mitteltemperaturen der letzten 10 000 Jahre

Folie19
Ein Blick auf die Mitteltemperaturen der bodennahen Nordhemisphäre in den letzten 11 000 Jahren zeigt, dass es auch ohne menschlichen CO2-Einfluß Temperaturschwankungen gegeben hat.

3.7. Entwicklung der CO2-Konzentration 1972–1999

Folie18

Ein noch kürzerer Zeitraum (1972 bis 1998 ) wird für die Entwicklung  der atmosphärischen CO2-Konzentration betrachtet (Messstation Schauinsland) und daraus im Klima-Katastrophen-Club (KKC) der Beweis gesehen, daß der Mensch mit seinem steigenden, unheilvollen CO2-Ausstoß den Weltuntergang verursacht.
Erstaunlich ist, daß Wissenschaftler wie Eigil Friis-Christensen und Knud Lassen (Kopenhagen) mit ihren Erklärungsversuchen zu Ursache und Wirkung (Sonnenfleckenaktivität und Bewölkung) in der Fachpresse (Science) nicht und deshalb erst recht nicht im IPCC zu Wort kommen. [25, S.148]

 

Die Atmosphäre ist jedoch für verschiedene Wellenlängen teilweise oder überwiegend durchlässig. Die oben dargestellte Transmissionskurve zeigt diesen Zusammenhang [1, S.134].