Anthropogene Klima Katastrophe

5. Fakten zum Nachdenken


Inhaltsverzeichnis

5.1. Mittelwert der Globalen Welt Temperatur
5.2. Messergebnisse Meerestemperaturen
5.3. Temperaturtrend in der Tropossphäre
5.4. Langjährige Globale Durchschnittstemperaturen
5.5. Jährliche CO2-Bilanz in der Atmosphäre
5.6. Berechnung der Solarkonstante
5.7. Einfluss von Sonnentemperaturschwankungen auf die Solarkonstante


5.1. Mittelwert der Globalen Welt Temperatur

Für die sogenannten globalen klimatischen Temperaturveränderungen wurde in der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) der Referenzzeitraum von 1961 bis 1990 als Basis eingeführt.

Dies bedeutet, alle zitierten Temperaturwechsel beziehen sich auf den Mittelwert der Globalen Welttemperaturen von 1961 bis 1990 (15 Grd Celsius)

Hist. Vorläufer ist die Weltmitteltemperatur wie sie 1896 von dem Chemiker Svante Arrhenius mit 15 Grd Celsius
eingeführt wurde.

Damit sagen die IPCC Gremien nichts anderes, als daß die Globaltemperatur seit 1896 bis 1990 im Mittel
unverändert war.

5.2. Messergebnisse Meerestemperaturen

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Auch das Deutsche Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie stellt seit 1968 Temperaturschwankungen in der Nordsee mit mehrjähriger Dauer fest. Ein anhaltender Trend für eine Zu- oder Abnahme ist nicht erkennbar.

5.3.Temperaturtrend in der Tropossphäre

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Die Jahresdurchschnittstemperaturen in der der Troposphäre bis 5 Km schwanken um den Wert von 1979 mit plus/minus 3 Grd Celsius. Die rote Kurve zeigt die Messwerte von Wetterballons, die eine sehr gute Übereinstimmung mit von Satelliten gemessenen Temperaturen haben.
Maxeiner und Miersch [34, S.113] nennen zu dieser Darstellung die Quelle: Focus/J. Christi, University of Alabama.

Ein anhaltender Temperaturtrend ist auch hier nicht zu erkennen. Allerdings ist die Aussagefähigkeit der Messungen über den kurzen Zeitraum genau so kritisch zu bewerten wie die zum Vergleich eingetragenen Globalen Temperaturveränderungen und die Jahrestemperaturveränderungen in Berlin.
Mindestens aber zeigt dieses Bild die zweifelhafte Berechtigung, aus Statistiken mit kurzem Betrachtungszeitraum Prognosen zu machen.

5.4. Langjährige Globale Durchschnittstemperaturen

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Die Trendlinie der Globalen Temperatur über die Meere und Koninente zeigt einen Anstieg Delta Tav=0,0046 Grd C/Jahr aus dem Zeitraum 1851 bis 1980, also eine Erwärmung von 0,46 Grd in hundert Jahren. Ermittelt man die Trendlinie aus dem Zeitraum von 1701 bis 1996, so ergibt sich Delta Tav=0 Grd C / Jahr!
Die Trends für Berlin, Ozeane (Oberfläche) und Ozeane ( bis 400 m Tiefe) sind ebenfalls gleich Null.

5.5. Jährliche CO2-Bilanz in der Atmosphäre

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Der jährliche anthropogene Eintrag von CO2 in die Atmosphäre beträgt nach Schönwiese 29 Gt CO2
( zitiert in [39, S.13]. Das Durcheinander in der Literatur zwischen Kohlendioxidmassen und äquivalenten Kohlenstoffmassen klärt sich durch die Relation 1 Tonne Kohlenstoff = 3,67 Tonnen CO2 [39, S.13]. Die im obigen Bild gezeigten 8 Gigatonnen äquivalenter Kohlenstoff sind damit als menschengemachter Eintrag über Abholzung, Waldbrände und Verbrennung von Fossilen wenigstens plausibel und übereinstimmend.

Nach [37, S.7] schwankt die jahreszeitliche CO2-Konzentration in den Schauinslandmessungen im Mittel um 15 ppm. Dies entspricht nach [39, S. 13] einem Abbaupotential von CO2 durch die Vegetation von 32 Gt äquivalentem Kohlenstoff. Das heißt, dass das natürliche Abbaupotential von CO2 auf einer Festlandposition größer ist als der von Menschen insgesamt in die Atmosphäre eingebrachte CO2-Gehalt.

Dabei ist das große Aufnahmevermögen der Ozeane noch nicht einmal ins Kalkül gezogen.
In einem Interview (SWR1, 10.8.04) erklärt Prof. Stefan Ramsbach, daß der Kohlenstoffkreislauf in der Atmosphäre bis heute noch nicht richtig verstanden und quantifizierbar ist. Man höre und staune.

5.6. Berechnung der Solarkonstante

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Im Rahmen einer Untersuchung zur Kapitalrendite von Photovoltaik Solaranlagen [40] wurde geschlossen und elementar hergeleitet, welche Leistungsdichte von der Sonne auf die Außenhülle der Erde übertragen wird.
Die eingesetzten Konstanten und Parameter sind entnommen aus [3, S.4]. Das Rechenergebnis stimmt mit anderen Autoren bis auf 1,5% überein, auch mit Messungen die bei Schönwiese [1, S.123] zitiert sind, dort allerdings ohne Quellenangabe.
Die Berechnung dieser Solarkonstante (Solar Factor) zeigt eine empfindliche Abhängigkeit von der Sonnentemperatur. Einige Werte sind auf der nächsten Seite gezeigt.

5.7. Einfluss von Sonnentemperaturschwankungen auf die Solarkonstante

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Nach eigener Berechnung beträgt die Solarkonstante Qst=1390 W/qm bei eine Schwarzkörpertemperatur der Sonne von 5800 K. Reduziert man die Schwarzkörpertemperatur um 200 K (-3,4%) auf 5600 K, so ändert sich Solarkonstante um
180 W/qm (-12,9%) auf 1210 W/qm.
Die Erhöhung der Schwarzkörpertemperatur um 200 K (+3,4%) auf 6000 K bewirkt bei der Solarkonstante eine Steigerung um 14,4%.

Das heißt, auch nur geringe Veränderungen der Strahlungsleistung, die von der Sonne ausgeht, führen zu relativ starken Veränderungen der an der Erdhülle ankommenden Leistungsdichte.
Hier wären Beobachtungen und Messungen hilfreich, die einen analytisch geschlossen Zusammenhang zwischen Sonnenfleckentätigkeiten und und mittlerer Schwarzkörpertemperatur der Sonne erlauben.